Konzept

"Das Auge schläft,
bis dass der Geist es weckt"
Loris Malaguzzi


Elterninitiativen sind Orte für Kinder

Kinder brauchen Kinder. Und sie brauchen Orte, die sich an ihren Bedürfnissen und Wünschen orientieren. Orte, die ihnen Raum geben zu spielen, zu toben und zu experimentieren, Selbständigkeit, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu entwickeln und ein sozial orientiertes Miteinander zu erleben. Elterninitiativen geben ihnen diesen Raum. Jungen und Mädchen, Kinder und Erwachsene können hier partnerschaftlich zusammenleben und erfahren, was Mitsprache, Partizipation und Eigenverantwortung ganz konkret im Alltag bedeutet.


Elterninitiativen sind Orte für Eltern

Familien - egal in welcher Konstellation - leben heute weitgehend isoliert und auf sich gestellt. Auf die Unterstützung durch andere Familienangehörige oder Nachbarn können sie immer seltener zurückgreifen. Elterninitiativen bieten hier Orte für Mütter und Väter, um konkrete Hilfe und Entlastung im Familienalltag zu erfahren, intensive Kontakte zu anderen Eltern zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Elterninitiativen sind daher Chance und Herausforderung zugleich: hier können und müssen Eltern mitsprechen, mitarbeiten, mitentscheiden und mitverantworten. Elterninitiativen geben Antworten auf die differenzierten Bedürfnisse der Eltern, und von ihnen gehen Impulse zur Verbesserung der pädagogischen Qualität in den Einrichtungen aus. Es gibt auch Beispiele dafür, dass Elterninitiativen im Vergleich mit anderen Trägern mit geringeren öffentlichen finanziellen Mitteln Plätze schaffen. Eltern in Elterninitiativen als Träger einer Kindertageseinrichtung haben im Normalfall höhere Kosten bzw. höheren zeitlichen Aufwand als andere Eltern. Elterninitiativen haben in der Vergangenheit viel zum Wandel in den Erziehungsvorstellungen bezüglich kleiner Kinder beigetragen. Die meisten Eltern sehen heute öffentliche Gruppenerziehung als sinnvolle und notwendige Ergänzung zur häuslichen Erziehung an. Diese Einstellung ist vor allem auf die Anstöße der Kinderladenbewegung zurückzuführen. Deren Vorstellungen über eine emanzipatorische öffentliche Kindererziehung haben damit eine gesellschaftliche Verbreiterung erfahren.
  • Wir holen Kinder da ab, wo sie ihrer Entwicklung entsprechend stehen, d.h. sie müssen nicht irgendetwas können, um in unseren Kitas aufgenommen zu werden
  • Wir bieten Kindern, Eltern und ErzieherInnen in einem familiären Rahmen eine Erziehungspartnerschaft an, um gemeinsam vielfältige Erfahrungen machen zu können
  • Wir legen großen Wert auf die regelmäßige Qualifizierung der Fachkräfte und unterstützen dies durch regelmäßige Supervision, 5 Tagen Fortbildung je Fachkraft pro Jahr, 2 jährlich stattfindenden pädagogischen Tagen aller Fachkräfte der Kinderhausini und sind dabei regelmäßig in der Diskussion über neue Strömungen und Entwicklungen in der Pädagogik
  • Wir können durch einen relativ guten Personalschlüssel und dem großen Engagement unserer ErzieherInnen Aktivitäten wie Schwimmen, Turnen, Ausflüge, Kinderreisen, Besichtigungen, Waldtage etc. auch außerhalb der Einrichtungen anbieten
  • Wir bieten kindgerechte Räume mit unterschiedlichsten Funktionsebenen
  • Wir haben erfreulicherweise eine sehr große Personalkontinuität, was natürlich stabile Strukturen in den Einrichtungen und den Teams bietet
  • Wir praktizieren eine intensive Elternarbeit, bieten neben monatlich stattfindenden Elternabenden auch Elterngespräche und vor allem in den Krabbelgruppen Hausbesuche an
  • Durch regelmäßige Situationsanalysen und Elternbefragungen, versuchen wir, unseren Möglichkeiten entsprechend auf die Bedürfnisse von Eltern, Kindern und ErzieherInnen einzugehen.
  • Wir haben feste Schließ,- und Öffnungszeiten, um während der Öffnungszeit mit dem vollem Personal eine qualitative Arbeit leisten zu können.
  • Wir können glücklicherweise durch weibliche und männliche Fachkräfte in fast allen Kitas vielfältige Betreuungs,- Erfahrungs,- und Bildungsangebote machen.